Ein Kunde wollte wieder einmal eine CD-ROM, die er zur Präsentation seines Projektes verschickt. Die CD-ROM soll per Autostart einen Flash-Projektor starten. Soweit alles machbar.

 

Nun kommt das Problem:

 

Die verlinkte Dokumentation ist im PDF Format und soll idealerweise auch im Acrobat Reader geöffnet werden. Das alles aus dem Projektor heraus. Nach kurzer Recherche fand ich also zwei Lösungsansätze um das PDF aus Flash anzusteuern. Die eine standartmässige getURL(); Variante oder die FSCommand-Variante. Erstere schloss ich aus, da diese lediglich einen Browser startet, den PDF-PlugIn lädt und das PDF also eingebettet im Browser zeigt – mäh…keine Option.

 

Die FSCommandlösung scheint schon vielen Leutenden Kopf zerbrochen zu haben, denn nach 1 Stunde lesen hatte ich immer nur Lösungsansätze und Gejammer über das Nichtfunktionieren dieser Lösung gelesen…das konnte nicht sein, denn es schien mir plausibel, dass man via FSCommand eine .bat-Datei ansteuert, welche dann das PDF bzw. ein Skript zur Öffnung des PDF ausführt. Nach einigen Fehlversuchen bin ich dann auf eine genialen Blogeintrag gestossen, welcher die Lösung hatte :D .

 

Zum Verständnis: Gewisse FSCommands funktionieren lediglich in einem Projektor, nicht aber online. Dies haben wir dem Autor des ersten Flash Viruses (SWF/LMF-926) zu verdanken, denn seit der MX Version von Flash, ist die Verwendung des EXEC Commands nicht mehr erlaubt oder stark eingeschränkt. Mit Einschränkungen sind folgende vier gemeint:

  1. Dateien die via EXEC laufen sollen müssenin einem Ordner(Sandboxed) namens fscommand liegen und dieser Ordner muss im selben Verzeichnis wie der Projektor liegen.
  2. Im EXEC Befehl darf man kann keinen Pfad angeben, lediglich ein Dateiname ist erlaubt. Wenn die Datei nicht gefunden wird, wird nicht ausgegeben.
  3. Im EXEC Befehl ist lediglich ein Argument erlaubt: der Dateiname. Es gibt keine Möglichkeit weitere mitzugeben.
  4. EXEC läuft nur in einem Projektor (.EXE), nicht aber in einem SWF.

Hier gehts zum Blogeintrag.

Viel Erfolg! :)

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* Was ist typekit?

typekit bildet ein globales Netzwerk, von Servern von Nord Amerika, Europa, Australien und Asien, welches Dir als User Deine Schriften liefert.

* Was sind die Vorteile und was bringt mir typekit?

Man hat die Möglichkeit nur seine eigenen oder zusätzliche Schriften in der Onlinebibliothek anzulegen bzw. hinzu zu kaufen. Das heisst, dass alle (Spezial-)Schriften, die man benötigt stehts von überall für jeden Besucher der Websiten sichtbar sind. Der grosse Vorteil gegenüber Cufon, ist dass man nicht zuerst einen Schriftsatz umwandeln muss, um diesen dann zu nutzen, denn typekit funktioniert nach dem @font-face-Verfahren. Man hat ausserdem eine komfortable Administrationsmaske und Übersicht über die verwendeteten Schriften.

* Was kostet typekit und was sind die Einschränkungen?

typekit ist ein kostenpflichtiger Service. Das Angebot ist in vier Preismodelle eingeteilt:

Free

This one’s on us
25,000 Pageviews/month
Trial Library access
1 Website
2 Fonts per site
Typekit badge required

Personal

Perfect for your blog
50,000 Pageviews/month
Personal Library access
2 Websites
5 Fonts per site
$24.99 per year

Portfolio

Everything you need
500,000 Pageviews/month
Full Library access
Unlimited Websites
Unlimited Fonts per site

$49.99 per year

Performance

Awesome capacity
1,000,000 Pageviews/month
Full Library access
Unlimited Websites
Unlimited Fonts per site
$99.99 per year

 

Wer kein Geld ausgeben möchte kann natürlich für kleinere Projekte die Gratisvariante mit den dazu verbundenen Einschränkung nutzen. Ich denke es macht gestalterisch sowieso keinen Sinn mehr als zwei Schriftsätze pro Website zu verwenden. Mühsam dabei ist einfach, dass für jedes Projekt dann dementsprechend ein Profil bei typekit angelegt werden muss. Wer sich bei der Webgestaltung also ernsthaft Gedanken um seine alternativen Schriftsätze macht, vielbesuchte Inhalte/Webseiten pflegt, fährt wohl mit der Protfolio-Variante schon rein aus dem administrativen Aspekt am besten. Für kleinere Projekte und den den eigenen Blog kann man sich auch für die beiden ersten Varianten entscheiden.

* Was gibt es für Alternativen?

Eine mögliche Alternative zu typekit ist das Projekt von Google, das unter dem Namen Google Web Fonts zu finden ist. Es ist kostenfrei, leider aber auch nicht individualisierbar. Man hat freien Zugriff auf die Schriftbibliothek die Google zur Verfügung stellt. Zwar wird diese fast täglich erweitert, beinhaltet bislang aber (erst) 206 Sätze. Diese sind sehr Unterschiedlich und durchaus verwendbar, vorallem für Leseschriften.

Weiterhin als Alternative genutzt bleibt natürlich cúfon, zudem dieses Projekt sich ja auch stetig weiterentwickelt. Der Entwickler Simo Kinnunen kommuniziert aber klar, dass cúfon nur für Auszeichnungsschriften und Navigationselemente geeignet sei, da es bei massiver Verwendung (z.B. Alle Schriften auf der Seite) zu Speicherhungrig wird. Deshalb stelle ich eben hier auch diese @font-face-Varianten vor, welche wir wohl in Zukunft fest in die Gestaltung und Entwicklung von Webseiten einplanen dürfen, denn auch die Internet Explorer Reihe kann etwas damit anfangen… :D

* Unterstützte Browser

Browser Version
Internet Explorer 6 and higher
Firefox 3.5 and higher
Safari 3.1 and higher
Chrome 4.0.249.4 and higher
Opera 10.54 and higher
iPhone, iPod Touch, and iPad Mobile Safari iOS 4.2 and higher
Android 2.2 and higher

 

In den nächsten Wochen werde ich diesen Eintrag um einen Erfahrungsbericht erweitern, schaut also wieder einmal vorbei.

 

Merci & happy font-facing! :)

 

 

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Ist das nicht faszinierend? Dave Hill hat da etwas ganz einzigartiges geschaffen. : )

 

Quelle:

www.ego-alterego.com
www.davehillphoto.com

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