Wenn es um Fantasy geht, gibt es wohl nur noch wenige digitale Künstler, die Kekai Kotaki das Wasser reichen können. Seine Bilder sind von einem Detailreichtum, einer enormen Intensität und Dynamik, das mir die Spucke wegbleibt…
Der gebürtige Hawaiianer zog es 2000 nach Seattle, wo er ein Kunststudium absolvierte. Dannach hatte er das Glück eine Anstellung bei ArenaNet zu erhalten. Erst als Texturierer, dannach als Konzeptkünstler hat er nun ganz eigenen seinen Stil und seine Bildsprache gefunden, welche Spiele, die er illustriert so reich und eindrucksvoll machen. Besucht ihn doch mal auf seiner Seite und lasst Euch von seinen Bilder verzaubern.
Kürzlich hat mich ein Freund auf das überaus faszinierende HTML5 Projekt von Joseph Huckaby aufmerksam gemacht. Er hat es geschafft per HTML5 Canvas den Color Cycle in einem Browser in Gang zu bringen. Er verwendet dazu 17 jährige Bilder des Künstlers Mark Ferrari, welcher u.a. bei LucasArts Projekten wie ZakMcKracken, The Secret of Monkey Island, Loom, Indiana Jones and the Fate of Atlantis mitwirkte. Die Bilder stammen grösstenteils aus einem Projekt namens Seize The Day.
Color Cycle, auch bekannt unter dem Synonym Palette Shifting, ist eine Technik in den frühen 90er Jahren entwickelt wurde, um mit möglichst wenig Daten, eine Animation zu schaffen. Früher zählte ja jedes Byte .
Das Prinzip ist folgendes: Bilder wurden mit einer indizierten Farbpalette abgespeichert und per Palette Shifting wurden dann die einzelnen Farben in der Palette vertauscht oder verschoben, was sich dann logischerweise auf das Aussehen des Bildes auswirkte. Korrekt angewendet entsteht dadurch die Illusion einer Bewegung. Man kann am Beispiel sehr schön sehen, was mit der Palette passiert. Der technische Aspekt geht über meine Kenntnisse als Programmierer hinaus, obwohl ich den Source der Beispielseite schon studiert habe, verstehe ich noch nicht genau, wie der Shift funktioniert.
Jedenfalls hat es Joseph Huckaby geschafft mit den neuen Möglichkeiten von HTML5 dieses visuelle Spektakel nun Browserlauffähig zu machen.
Joe von Joe’s Blog hat zu diesem Thema ein ausführliches Interview mit Mark Ferrari geführt – Sehr lesenswert (Zum Interview).
Diese Woche bin ich auf ein Spiel gestossen, welches wirklich seine 10 Euro wert ist.
Ion Assault vom deutschen Entwickler Core Play verbindet geschickt bekannte Shooter-Elemente mit dem guten, alten Asteroids-Konzept. Das Konzept ist einfach, sammle mit deinem Schiff umherschwirrende Partikel und feuere diese in geballter Ladung auf die Gegner ab. Ziel ist es das gesammte Level von Asteroiden und Aliens zu befreien.
Klingt langweilig? Ist es aber nicht und zudem noch sind die Partikeleffekte wirklich ein Augenschmaus.
Aber überzeugt Euch selbst mit dem Trailer zum Spiel.