typekit – Die Alternative zu Cúfon
* Was ist typekit?
typekit bildet ein globales Netzwerk, von Servern von Nord Amerika, Europa, Australien und Asien, welches Dir als User Deine Schriften liefert.
* Was sind die Vorteile und was bringt mir typekit?
Man hat die Möglichkeit nur seine eigenen oder zusätzliche Schriften in der Onlinebibliothek anzulegen bzw. hinzu zu kaufen. Das heisst, dass alle (Spezial-)Schriften, die man benötigt stehts von überall für jeden Besucher der Websiten sichtbar sind. Der grosse Vorteil gegenüber Cufon, ist dass man nicht zuerst einen Schriftsatz umwandeln muss, um diesen dann zu nutzen, denn typekit funktioniert nach dem @font-face-Verfahren. Man hat ausserdem eine komfortable Administrationsmaske und Übersicht über die verwendeteten Schriften.
* Was kostet typekit und was sind die Einschränkungen?
typekit ist ein kostenpflichtiger Service. Das Angebot ist in vier Preismodelle eingeteilt:
Free
This one’s on us
25,000 Pageviews/month
Trial Library access
1 Website
2 Fonts per site
Typekit badge required
Personal
Perfect for your blog
50,000 Pageviews/month
Personal Library access
2 Websites
5 Fonts per site
$24.99 per year
Portfolio
Everything you need
500,000 Pageviews/month
Full Library access
Unlimited Websites
Unlimited Fonts per site
$49.99 per year
Performance
Awesome capacity
1,000,000 Pageviews/month
Full Library access
Unlimited Websites
Unlimited Fonts per site
$99.99 per year
Wer kein Geld ausgeben möchte kann natürlich für kleinere Projekte die Gratisvariante mit den dazu verbundenen Einschränkung nutzen. Ich denke es macht gestalterisch sowieso keinen Sinn mehr als zwei Schriftsätze pro Website zu verwenden. Mühsam dabei ist einfach, dass für jedes Projekt dann dementsprechend ein Profil bei typekit angelegt werden muss. Wer sich bei der Webgestaltung also ernsthaft Gedanken um seine alternativen Schriftsätze macht, vielbesuchte Inhalte/Webseiten pflegt, fährt wohl mit der Protfolio-Variante schon rein aus dem administrativen Aspekt am besten. Für kleinere Projekte und den den eigenen Blog kann man sich auch für die beiden ersten Varianten entscheiden.
* Was gibt es für Alternativen?
Eine mögliche Alternative zu typekit ist das Projekt von Google, das unter dem Namen Google Web Fonts zu finden ist. Es ist kostenfrei, leider aber auch nicht individualisierbar. Man hat freien Zugriff auf die Schriftbibliothek die Google zur Verfügung stellt. Zwar wird diese fast täglich erweitert, beinhaltet bislang aber (erst) 206 Sätze. Diese sind sehr Unterschiedlich und durchaus verwendbar, vorallem für Leseschriften.
Weiterhin als Alternative genutzt bleibt natürlich cúfon, zudem dieses Projekt sich ja auch stetig weiterentwickelt. Der Entwickler Simo Kinnunen kommuniziert aber klar, dass cúfon nur für Auszeichnungsschriften und Navigationselemente geeignet sei, da es bei massiver Verwendung (z.B. Alle Schriften auf der Seite) zu Speicherhungrig wird. Deshalb stelle ich eben hier auch diese @font-face-Varianten vor, welche wir wohl in Zukunft fest in die Gestaltung und Entwicklung von Webseiten einplanen dürfen, denn auch die Internet Explorer Reihe kann etwas damit anfangen…
* Unterstützte Browser
| Browser | Version |
|---|---|
| Internet Explorer | 6 and higher |
| Firefox | 3.5 and higher |
| Safari | 3.1 and higher |
| Chrome | 4.0.249.4 and higher |
| Opera | 10.54 and higher |
| iPhone, iPod Touch, and iPad | Mobile Safari iOS 4.2 and higher |
| Android | 2.2 and higher |
In den nächsten Wochen werde ich diesen Eintrag um einen Erfahrungsbericht erweitern, schaut also wieder einmal vorbei.
Merci & happy font-facing!
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